Stadt
Štvrtok, 09.09.2010. Meniny oslavuje: , zajtra:
Stadtgeschichte
Besiedlung, archäologische Befunde
Michalovce und seine Umgebung wurden wegen vorhandenen Rohstoffquellen vom Zeitalter des Paleolitikums bis ins Mittelalter besiedelt. In der Bronzezeit bildete dieses Gebiet das nordöstliche Zentrum der Bronzeverarbeitung innerhalb des Karpatentalkessels und zusammen mit „Südpotisie“ hatte einen fundamentallen Anteil an der Beziehung zu ausserkapatischen Gebieten. Die Geschichte von Michalovce wurde bedeutend von den Kelten und später den Römern beeinflußt. Archäologische Funde haben die Gründung von Siedlungen in dieser Region zur Zeit der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert bestätigt. Aus dem Zeitraum der Frühfeudalgesselschaft gibt es wenige schriftliche Überlieferungen. Jedoch wurden diese ersetzt, hauptsächlich durch archäologische Funde aus dem 9.-11. Jahrhundert im Stadtteil „Hradok“, sowie auch am Kirchplatz.
Bis jetzt die älteste schriftliche Überlieferung, die ersten Aufzeichnungen
Die älteste Überlieferung gab es im 1244, wo Michalovce als Ansiedlung-possessio Mihal erwähnt wird. In der Urkunde von 1258 wird die Stadt Michalovce als Praedium-Landgut genannt. Diese günstige Stadtlage am Ufer von Laborec half dem Dorf eine Stadt zu werden. Das geschah scheinbar im 13 Jahrhundert, da bereits im Jahre 1290 erstmalig die Pfarre und die Kirche der Heiligen Maria erwähnt worden sind. Im gleichen Jahr wurden auch vier Mühlen und im 1335 auch eigene Lateinschule neben der Pfarre erwähnt. Der älteste Teil-die slowakische Strasse wurde um etliche Ansiedlungen und Bauernhöfe erweitert. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts kamen in die Stadt die deutschen Ansiedler.
Michalovce ist ein wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum geworden. Dies beweisen die Urkunden aus dem Jahre 1346-das Mautrecht, 1374-Samstagsmärkte und ab 1399 -der Jahresmarkt. Das erste Mal wurde die Stadt Michalovce im Jahre 1416 als Oppidum (kleinere Stadt) erwähnt. Der nächste bedeutungsvolle Schritt des Wirtschaftsaufschwungs war die Rechterteilung zweier Jahresmärkte in 1449. Ein sehr guter Straßenzustand war für die Handelsentwicklung von großer Bedeutung. Aus diesem Grund kam im Jahre 1441 zur Entsupfung und zum Brückenbau über Laborec.
15. bis 18. Jahrhundert
Von 12 städtischen Ansiedlungen auf der ostslowakischen Tiefebene wurdeMichalovce im 15. Jahrhundert zum bedeutendsten Markzentrum. Das Stadtzentrum war die Burg-der Sitz der Feudalfamilie Sztaray, die im 7. Jahrhundert über die Stadt und das Gebiert Vihorlat herrschten. Die erste Zunft, Schusterzunft, wurde in Michalovce im Jahre 1651 gegründet. Im Jahre 1674 sind weitere Zünfte dazugekommen: Schneiderzunft, Knopfmacher, Pelzzunft und im 1698 Stiefel- und Metzgerzunft. Die Stadt hat allmählich einen Landesstadtcharakter bekommen. Nach der relativ kontinuierlichen Entwicklung, bis zur Hälfte des 16 Jahrhunderts ist im 18. Jahrhundert Stagnation- und Verfallsperiode eingetreten. Am Ende dieser ungünstigen Zeit sind 65 Ansiedlungen und die Burg verloren gegangen. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert zum Renaissanceschloss umgebaut und im Jahre 1772 wurde die griechisch-katholische Kirche fertiggebaut.
19. bis 20. Jahrhundert
Erst im 19. Jahrhundert hat die Stadt einen ausgeprägten wirtschaftlichen Aufstieg erlebt. Im Jahre 1882 arbeiteten in der Stadt 49 Werkstätten, vertreten durch alle Arten (22) der Handwerksarbeit. In der Umgebung der Stadt Michalovce waren bis 1874 einige Industriebetriebe mit wenigen Arbeitsplätzen vertreten (Stärkefabriken, Schnapsbrennereien, Mühlen, Ziegeleien). Die Errichtung der Bahnverbindung zwischen Michalovce und Medzilaborce im Jahre 1874 hatte eine große Bedeutung für die Produktionsentwicklung und das Gewerbe. Von großer Bedeutung war auch die Errichtung der ersten ungarischen „Holic-Bahn“ im Jahre 1871. So entstanden die nächsten Lebensmittel- und Industrieanlagen (Brauereien, zwei Ziegleien und eine Dampfmühle). Seit 1876 sind in der Stadt mehrer Ärzte tätig, in diesem Jahr wurde auch das erste Krankenhaus gegründet, seit 1896 wurde die erste Zeitung „Felso Zemplén“ herausgegeben, seit 1805 eine Trivialschule, später eine Staatschule, seit 1804 ein Postamt und seit 1873 eine Druckerei. Im Jahre 1885 organisierte der Gemeinderat die Gründung des Feuerwehrverbandes und die erste öffentliche Beleuchtung. Im 18. Jahrhundert stieg die Arbeitslosigkeit und viele Landwirte suchten eine neue Arbeit in den Bergwerken in USA, Belgien und Frankreich.
Michalovce nach dem Jahr 1945
Der Landwirtschaftscharakter der Stadt änderte sich nach 1945 durch Neugründung der Industriebetriebe. In den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden neue Betriebe für die Verarbeitung der Landwirtschaftsprodukte und Textilien, sowie auch Bau- und Maschinenbaufirmen gegründet. Zu den wichtigsten Betrieben zählten: landwirtschaftlicher Einkaufs- und Versorgungsbetrieb, die ostslowakische Molkerei, die ostslowakische Bäckerei und Konditorei, die slowakische Mälzerei, die ostslowakischen Geflügelanlagen, Konfektionsbetriebe und Odeta-Produktionsgenossenschaft. Einer der grössten Betriebe war Vihorlat Snina mit einem großen Exportanteil. Zu den anderen zählten Naftove Doly (Rohöl), Fliesenbetriebe, Hoch- und Tiefbautenbetriebe.